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Radtour 2016 nach Como

Eine anspruchsvolle 3-Tagesradtuor unternahmen die Ausdauersportler der Sportgemeinschaft Empfingen über die Alpen. Die von Ralf Grübe perfekt organisierte Radtour führte vorbei an vielen bekannten Seen nach Como am Comer See und verlangte von den elf Radfahrer und den zwei Begleitern alles ab.

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Auf möglichst verkehrsarmen Straßen führte die ausgesuchte Strecke Richtung Süden. Das bedeutete aber auch viele kleine Umwege und noch mehr Höhenmeter. Der erste Tag führte die Strecke über Schömberg und Wehingen über die Alb. Der Schiener Berg, der erste ernsthafte Anstieg, ließ einen tollen Blick auf die beiden Bodenseearme zu. In Stein am Rhein wurde die Grenze über den Rhein zur Schweiz überquert.  Am Tagesziel in Rapperswil am Zürichsee zeigte der Tacho der Ausdauersportler fast 200 Kilometer und 2300 Höhenmeter.

Das umfangreiche Frühstück in der Jugendherberge direkt am See war von Nöten, denn gleich zwei Alpenpässen wartete auf die Radfahrer. Der 19% Anstieg auf den Ezelpass stand wie eine Wand vor den Radsportlern. Eine rasante Abfahrt folgte zum Vierwaldstätter See. In Erstfeld wurden die letzten Vorbereitungen für die am selben Wochenende stattfindende offizielle Eröffnung des Gotthard-Basistunnel getroffen. Doch das sichtbare Tunnelportal ließen die Radfahrer links liegen denn die Überquerung des Gotthardpasses wartete. Der nicht enden wollende Anstieg auf den 2091 hohen Pass forderte die letzten Kraftreserven der Radfahrer. Albert Schindler, Empfinger Bürgermeister und mit 65 Jahren der Älteste unter den elf Teilnehmern und wahrlich kein unerfahrener in Sachen Radsport meinte dazu: „ Der lange Anstieg hat mir meine Grenzen aufgezeigt“. Als Belohnung folgte eine lange Abfahrt zum Etappenziel Biasca im Tessin. 168 Kilometer und stolze 3128 Höhenmeter zeigte hier der Tacho nach dem zweiten Tag.

Recht locker ließen die Radfahrer die letzte Etappe angehen die entlang des Luganer und Comer See führte. Am Tourziel in Como waren insgesamt fast 500 Kilometer und respektable 6480 Höhenmeter geschafft.

 

Begünstigt wurde die Tour von dem hervorragenden Radfahrwetter und der fürsorglichen Betreuung der beiden Begleiter Gerhard Hinger und Lothar Hank. Sie waren für den Gepäcktransport und die Verpflegung zuständig und ließen es an nichts fehlen.   

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